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Es werden Posts vom November, 2011 angezeigt.

Auswanderer

Auckland/Wellington. Die letzten zwölf Monate haben es nicht gut gemeint mit dem Inselstaat im Südpazifik. Erdbeben, ein Minenunglück, eine Ölpest und die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise haben dem kleinen Land mit nur rund vier Millionen Bewohnern stark zugesetzt. Die Parlamentswahl am heutigen Samstag ist ausschlaggebend dafür, welchen Weg Neuseeland in Zukunft einschlagen wird. Die Staatsverschuldung steht jedenfalls ganz oben auf der Agenda für die Wahl.
Die Politiker haben aber auch mit einem anderen massiven Problem zu kämpfen: Steigende Lebenshaltungskosten (vor allem Mieten und Lebensmittel), gepaart mit einem niedrigen Lohnniveau – die Gehälter hier sind im Schnitt um 30 Prozent niedriger als im benachbarten Australien – treiben mehr Neuseeländer als je zuvor ins Ausland. Zum ersten Mal seit zehn Jahren hat das Land eine negative Migrationsbilanz.

Vom aussterben bedroht, nun tot!

Wellington (dpa) - 800 fleischfressende Riesenschnecken sind in Neuseeland erfroren. Die bis zu faustgroßen «Sumo-Ringer» unter den Schnecken waren in der Obhut der Umweltbehörde. Sie wollte die Tiere in einem Brutprogramm vermehren. Doch dann ging das Thermostat in einem von drei Kühlbehältern kaputt. Die Temperatur sank von zehn Grad auf den Gefrierpunkt. «Wir sind am Boden zerstört», sagte der technische Leiter der Umweltbehörde, John Lyall, am Donnerstag im Interview mit Radio Neuseeland. Tierschützer waren empört.Die Schnecken der Art Powelliphanta augusta gab es bis 2007 nur in einem rund fünf Hektar großen Areal am Augustus-Berg nordöstlich von Westport auf der Südinsel. Sie waren erst wenige Jahre zuvor entdeckt worden. Weil ein geplantes Kohlebergwerk ihren Lebensraum gefährdete, wurden die etwa 6000 Tiere eigens von Hand eingesammelt. Die Mehrheit wurde anderswo ausgesetzt. Rund 1600 kamen in das Brutprogramm in Hokitika südlich von Greymouth. Die Experten hoffen jetzt, den …