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Wiederaufbau in Neuseeland

Christchurch in Neuseeland stellt Wiederaufbauplan vor

Wellington — Als Mahnung an das verheerende Erdbeben vor einem halben Jahr sollen einige zerstörte Häuser in der neuseeländischen Stadt Christchurch als Ruinen stehen bleiben. Der Stadtrat stellte seinen ersten Entwurf für den Wiederaufbau vor, der auch Neubauten mit hohen Sicherheitsstandards im zerstörten Zentrum von Christchurch vorsieht.

Die neuen Gebäude sollen nicht höher als sieben Stockwerke und von vielen Grünflächen umgeben sein. Zudem ist eine Gedenkstätte für die 181 Todesopfer des Erdbebens vom Februar geplant. Auch der Bau von Sportanlagen, Veranstaltungszentren sowie die Sanierung eines Krankhauses sind vorgesehen.

"Wir müssen eine sichere Stadt aufbauen", sagte Bürgermeister Bob Parker vor Journalisten. Der Vorschlag der Verwaltung zeichne das Bild einer "sicheren, nachhaltigen, grünen, High-Tech- und flachgebauten Stadt mitten in einem Garten", ergänzte er.

Der erste Entwurf für den Wiederaufbau veranschlagt die Kosten auf zwei Milliarden neuseeländische Dollar (1,1 Milliarden Euro) und wurde auf Grundlage von mehr als 100.000 Vorschlägen aus der Bevölkerung erstellt. In den nächsten Monaten kann die Öffentlichkeit nun zu dem daraus entwickelten Entwurf der Stadt Stellung nehmen.

Das Erdbeben der Stärke 6,3 hatte Ende Februar Christchurch erschüttert und die Innenstadt fast völlig zerstört. Dort sind immer noch weite Teile abgeriegelt, um die Bürger vor herunterfallenden Trümmerteilen an den schwer beschädigten Häusern zu schützen. Die Schäden des Erdbebens werden mit 15 Milliarden neuseeländische Dollar (8,6 Milliarden Euro) angegeben.


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