Direkt zum Hauptbereich

New Zealand Herald - Top Stories

Wachstumsmarkt


Landwirtschaft in Neuseeland boomt – leichter Anstieg auch bei Kernobst

Die neuseeländische Landwirtschaft ist im Aufwind. So geht das Agrarressort in Wellington insgesamt von einer Steigerung des Bruttoerlöses der Landwirte von 6,5% gegenüber dem Vorjahr aus. Zu Schaffen macht den Erzeugern nach wie vor der starke NZ-Dollar.

Ähnlich wie die zwei starken Sektoren Milch und Wolle, so ist auch der neuseeländische Kernobstexport immer stärker durch den asiatischen Markt geprägt. So haben die „Pacific"-Sorten der Neuseeländer dem Ministeriumsbericht zufolge eine gute Nachfrage aus dem asiatischen Raum erlebt. Mit Blick auf die Lieferungen nach Europa hatte die Branchenorganisation Pipfruit New Zealand hingegen kürzlich davor gewarnt, dass sich die Anbauer bei langfristig unbefriedigenden Erlösen ganz von der Sorte Braeburn verabschieden könnten, die die Ausfuhren in Richtung alten Kontinent prägt (das Fruchthandel Magazin berichtete). Der für das Kalenderjahr 2011 erwartete Erlöszuwachs im neuseeländischen Kernobstexport dürfte nach Einschätzung des Ministeriums in erster Linie durch eine Steigerung der Liefermengen gegenüber dem Vorjahresniveau um etwa 9 % auf 16,0 Mio Kartons à 18 kg getragen werden. Die Preise sollen sich nur um knapp 1 % verbessern. Mittelfristig wird im Zuge von Neupflanzungen, die in den Ertrag kommen, eine weitere Zunahme der Exportmenge auf 16,5 Mio Kartons erwartet. Der mittlere Fob-Preis für Äpfel und Birnen wird für 2014 auf 27,5 NZ$ (15,6 Euro) pro Karton prognostiziert. Rodungen und neue Pflanzungen sollen sich mittelfristig etwa die Waage halten und das Apfelareal sich bei landesweit rund 9.000 ha bewegen. (Umrechnungskurs: 1 NZ$ = 0,5664 Euro).
AgE



Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein Schelm wer sich Böses dabei denkt

Erst kaufen die Chinesen die größte Milchfarm im Land mit Regierungszustimmung und nun werden einige andere Sachen ebenfalls von den Chinesen betreut :-) Die Neuseeländer die immer Angst vor den Australiern, den Briten und auch den Niederländern zeigen, haben auf einmal keine Scheu davor, sich mit dem Chinesischen Part auf der anderen Seite der Erdhalbkugel einzulassen. Natürlich haben auch in anderen Bereichen der Gesellschaft chinesische Produkte Einzug in Neuseeland erhalten, nur was jetzt dort vor Ort passiert, ist eine globale Zusammenarbeit, die aufgrund der Aufstellung der Neuseeländer mit Vorsicht zu betrachten ist. Denn die Tatsache daß sich dort überwiegend regierungsgestützte Unternehmen in Neuseeland aufstellen, zeigt doch eindeutig, daß man sich dem Geldverdienen mehr verschreibt, als die Unabhängigkeit weiter behalten zu wollen, wie selbige bisher in Neuseeland üblich war. Zuerst wurde der Markt mit chinesischen Produkten überschwemmt und hat viele einheimische Unterneh...

Neuseeländer gedenken der Opfer

Wellington. – Viele der Anwesenden hatten Freunde und Bekannte verloren, als am 22. Februar 2011 um 12.51 Uhr (Ortszeit) die Erde bebte und die Innenstadt von Christchurch schwer verwüstet wurde. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer vom Stadtkern entfernt. Es war nach dem Beben in Hawke's Bay 1931 die zweitschwerste Naturkatastrophe seit Beginn der Aufzeichnungen in Neuseeland. Insgesamt kamen 185 Menschen ums Leben, die meisten in einstürzenden Gebäuden. Die sterblichen Überreste der letzten vier individuell nicht identifizierbaren Opfer waren am Dienstag auf einem Friedhof in einem gemeinsamen Grab beigesetzt worden. Bei der Gedenkfeier in einem Park in Christchurch mit rund 60'000 Menschen wurden die Namen der 185 Opfer verlesen. Darunter waren viele Ausländer, die in Neuseeland studierten oder arbeiteten. Auf Flüssen und Kanälen wurden Blüten ins Wasser gestreut. Glocken läuteten 185 mal, um an die Opfer zu erinnern. Auf dem inzwischen aufgeräumten Gelände ...