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New Zealand Herald - Top Stories

Flugpreise sind Endpreise

Es reiche nicht aus, dass der Endpreis für Online-Flugtickets an irgendeiner Stelle im Buchungsvorgang genannt wird, urteilten die Berliner Richter (Aktenzeichen: 5 U 147/10 und 24 U 90/10) nach zwei Klagen des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv). In den verhandelten Fällen hatten die Fluggesellschaften Ryanair und Air Berlin die Preise für Flüge im Internet ohne Zusatzkosten ausgewiesen. Sie enthielten in einem Fall weder Steuern, Flughafengebühren noch Kerosinzuschläge. Auch die Gebühr für die Zahlung per Lastschrift oder Kreditkarte fehlte. In dem anderen Fall erfuhren Kunden bei der Onlinebuchung erst im dritten Buchungsschritt von einer Bearbeitungsgebühr für die Bezahlung der Tickets. Diese Zusatzkosten seien aber für die meisten Kunden unvermeidlich, befanden die Richter. Daher müssten die beklagten Fluggesellschaften diese auch in den Endpreis einrechnen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig. (dpa)

Rückstände im Saft

Laut Ankündigung der gemeinsamen Lebensmittelüberwachungsbehörde von Australien und Neuseeland (FSANZ) soll verhindert werden, dass unerlaubte Stoffe auf den heimischen Markt gelangen. Die Behörde reagiert damit auf positive Rückstandsproben des Fungizids Carbendazim, welche zu Jahresbeginn bei Orangensaftherstellern in den USA nachgewiesen wurden. Da Carbendazim in den USA verboten sei, vermutete die dortige Überwachungsbehörde (FDA) die Ursache für die Verunreinigung bei importierter Ware aus Brasilien, wo die Anwendung des Mittels legal sei. Das FDA hatte daraufhin ebenfalls schärfere Überwachungsmaßnahmen angekündigt. Der Verband der Australischen Zitrusproduzenten begrüßte die geplante Intensivierung der staatlichen Einfuhrkontrollen. Die Verwendung von Carbendazim sei seit zwei Jahren für heimische Produzenten verboten und esmüsse sichergestellt sein, dass Orangensaftkonzentrat aus Brasilien, der von dort im Umfang von rund 300.000 t importiertwerde, ebenfalls frei von unerlaubte...

Stillende Mütter im Strassenverkehr

Wellington — Kleinkinder in Neuseeland werden offenbar immer wieder extremen Gefahrensituation im Straßenverkehr ausgesetzt. Nach einem zehntägigen Sondereinsatz teilte die Polizei in Auckland mit, sie habe drei Frauen auf der Autobahn angehalten, die am Steuer saßen und zugleich ihr Baby stillten. Inspektor Shanan Gray sagte, die Kontrolleure hätten zudem eine große Zahl von Autos angehalten, in denen Kinder im Kofferraum saßen. In solchen Situationen bestehe sowohl für die Mutter als auch für das Kind eine "extreme Gefahr", sagte Gray. Bei einer Bremsung oder einem Auffahrunfall bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Kind aus dem Fahrzeug geschleudert werde. Die Kontrolle habe die beteiligten Polizisten "außerordentlich enttäuscht".

Kim Dotcom - Megaupload

Die Polizei in Hongkong hat Server von Megaupload beschlagnahmt. Die Firma wird in den USA wegen Musik- und Videopiraterie verfolgt. In Neuseeland wurden allerlei Statussymbole des festgenommenen Kim Schmitz sichergestellt. (dpa)  Nach der Stilllegung der Datentausch-Plattform Megaupload und der Festnahme des deutschen Gründers Kim Schmitz hat es auch in Hongkong Durchsuchungen gegeben. Zollbeamte stellten Vermögenswerte von 42 Millionen Dollar sicher, die aus illegalen Geschäften stammen sollen. Es seien sowohl Büros als auch Zimmer in Luxushotels durchsucht worden. Dort hätten die Fahnder unter anderem hochmoderne Server entdeckt, teilten die Behörden am Samstag mit. Festnahme im Panikraum Kim Schmitz alias Kim Dotcom hatte versucht, sich der Festnahme in seiner Villa in Neuseeland zu entziehen. Die Polizei sei mit zwei Helikoptern auf dem Anwesen in Coatesville nördlich von Auckland eingeflogen, berichtete der Ermittler Grant Wormald. Der 37-Jährige habe sich ins Haus zurückgezo...

Festgenommen

    WELLINGTON (dpa-AFX) - Drei Deutsche und ein Niederländer sind wegen massiver Urheberrechtsverletzungen im Internet am Freitag ist Neuseeland festgenommen worden und vor Gericht erschienen. Der Richter am North Shore District-Gericht lehnte die Freilassung gegen Kaution ab. Die vier sollen Montag erneut vor Gericht erscheinen.     Die Männer sind zusammen mit drei weiteren in den USA wegen Internetkriminalität angeklagt. Es handelt sich um die Verantwortlichen der Datentausch-Plattform Megaupload, die die US-Behörden vom Netz genommen haben. Als Vergeltung legten Hacker am Freitag unter anderem die Webseiten der US-Bundespolizei FBI und des Justizminsiteriums teilweise lahm. Die USA haben die Auslieferung der Männer beantragt. Die neuseeländische Justiz selbst hat keine Anklage erhoben.       Die Männer waren am frühen Morgen bei einer Razzia in Coateville nördlich von Auckland festgenommen worden. Die Polizei durchsuchte das "Dotcom"-Anw...

Mehrere Verhaftungen Deutscher in NZ

Pressemitteilung der Piratenpartei Deutschland 20. Januar 2012 - 11:39 Uhr Wie am gestrigen Donnerstag bekannt wurde, haben US-amerikanische Behörden den Filehosting-Dienstleister Megaupload abgeschaltet und dessen Geschäftsführung festgenommen. Als Begründung nannten die Behörden angebliche umfangreiche Urheberrechtsverstöße. Diese Behauptung erweist sich bei näherer Betrachtung jedoch als höchst fragwürdig. Mit Besorgnis stellt die Piratenpartei fest, dass der Einfluss der Verwerterindustrie mittlerweile so groß ist, dass drei deutsche Staatsbürger in Neuseeland verhaftet werden, weil sie angeblich gegen amerikanisches Copyright verstoßen haben. »Wir erleben hier eine Wiederholung der Pirate-Bay-Razzia von 2006, die einst zur Gründung der Piratenparteien führte«, sagt Andreas Popp, Urheberrechtsexperte der Piratenpartei. »Damals wurden auf Betreiben der USA Server in Schweden beschlagnahmt, weil The Pirate Bay US-Gesetze verletzt haben soll. Im aktuellen Fall hat man auch noch auslän...

Erneut Probleme mit Schiff RENA vor Neuseelands Küste

„Rena": Plünderer rauben Giftcontainer aus Nach dem Auseinanderbrechen des havarierten Containerschiffs „Rena" sind an dem betroffenen Strand in Neuseeland Dutzende angespülte Container von Plünderern ausgeraubt worden. Vor allem Milchpulver wurde laut Angaben von heute gestohlen. Die Behörden warnen: Das Milchpulver ist offenbar durch die Ölpest vergiftet. Die Plünderer sollten das Diebesgut an den Strand zurückbringen. Entgiftungsteams stünden bereit. Um weitere Diebstähle zu verhindern, wurde der Strand gesperrt. Einen Tag nach dem Auseinanderbrechen des havarierten Containerfrachters "Rena" haben sich die Befürchtungen der neuseeländischen Umweltschützer bewahrheitet. An den nur wenige Kilometer vom Unglücksort entfernten Stränden von Mount und auf der Leisure-Insel wurden am Montag neue Öllachen entdeckt. Mehrere Säuberungsmannschaften waren bereits im Einsatz, um den klebrigen Schlick einzusammeln. Das Ausmaß der neuen Verschmutzungen dürfte sich...