Direkt zum Hauptbereich

New Zealand Herald - Top Stories

Neuseelanddollar weiter gegen den allgemeinen Trend

Notenbank stellt weitere Zinserhöhungen in Aussicht Denn die RBNZ sieht die Zinserhöhung immer noch als Normalisierung an, um die Notfall-Zinssenkungen nach dem schweren Erdbeben im Jahr 2011 zurückzunehmen. Die prekäre Lage der Weltwirtschaft in den letzten Jahren hat dafür gesorgt, dass die Zinsen länger niedrig blieben als eigentlich beabsichtigt. Aktuell läuft die Wirtschaft mit einer Jahresrate von 3,8 Prozent zwar so gut wie seit sechs Jahren nicht mehr, aber Stabilitätsgefahren drohen dennoch nicht. Das zeigt sich auch daran, dass die Notenbank ihre Preisprognose sogar gesenkt hat: Erst Mitte 2015 wird die Inflationsrate demzufolge mit 2,0 Prozent die Mitte des Zielkorridors der RBNZ erreichen. Es ist zwar 2014 mit weiteren Erhöhungen des Leitzinses zu rechnen, wahrscheinlich um 50 Basispunkte, die Notenbanker haben aber auch die Möglichkeit den Erhöhungszyklus zu unterbrechen - und können dies mit der geringen Inflationsgefahr begründen. Anlass dafür wäre z.B. ein sich verstärkender Aufwertungsdruck auf den Kiwi, denn die RBNZ sieht die Währung schon jetzt als überbewertet an. EUR/NZD im Abwärtstrend Im Grunde bewegt sich der Neuseeländische Dollar seit Mitte 2011 unter mehr oder weniger starken Schwankungen seitwärts. In letzter Zeit verstärkte sich jedoch der Aufwertungsdruck, auch gegenüber dem Euro. EUR/NZD hat die Unterstützung bei 1,58 NZD durchbrochen und visiert nun den Support bei 1,5400 NZD an. Dort verläuft in etwa auch die untere Begrenzung des mittelfristigen Abwärtstrendkanals. Doch es wird in den nächsten Monaten auch wieder starke Gegenbewegungen geben und die können mittelfristig orientierte Anleger für Short-Positionierungen abwarten.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein Schelm wer sich Böses dabei denkt

Erst kaufen die Chinesen die größte Milchfarm im Land mit Regierungszustimmung und nun werden einige andere Sachen ebenfalls von den Chinesen betreut :-) Die Neuseeländer die immer Angst vor den Australiern, den Briten und auch den Niederländern zeigen, haben auf einmal keine Scheu davor, sich mit dem Chinesischen Part auf der anderen Seite der Erdhalbkugel einzulassen. Natürlich haben auch in anderen Bereichen der Gesellschaft chinesische Produkte Einzug in Neuseeland erhalten, nur was jetzt dort vor Ort passiert, ist eine globale Zusammenarbeit, die aufgrund der Aufstellung der Neuseeländer mit Vorsicht zu betrachten ist. Denn die Tatsache daß sich dort überwiegend regierungsgestützte Unternehmen in Neuseeland aufstellen, zeigt doch eindeutig, daß man sich dem Geldverdienen mehr verschreibt, als die Unabhängigkeit weiter behalten zu wollen, wie selbige bisher in Neuseeland üblich war. Zuerst wurde der Markt mit chinesischen Produkten überschwemmt und hat viele einheimische Unterneh...

Neuseeländer gedenken der Opfer

Wellington. – Viele der Anwesenden hatten Freunde und Bekannte verloren, als am 22. Februar 2011 um 12.51 Uhr (Ortszeit) die Erde bebte und die Innenstadt von Christchurch schwer verwüstet wurde. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer vom Stadtkern entfernt. Es war nach dem Beben in Hawke's Bay 1931 die zweitschwerste Naturkatastrophe seit Beginn der Aufzeichnungen in Neuseeland. Insgesamt kamen 185 Menschen ums Leben, die meisten in einstürzenden Gebäuden. Die sterblichen Überreste der letzten vier individuell nicht identifizierbaren Opfer waren am Dienstag auf einem Friedhof in einem gemeinsamen Grab beigesetzt worden. Bei der Gedenkfeier in einem Park in Christchurch mit rund 60'000 Menschen wurden die Namen der 185 Opfer verlesen. Darunter waren viele Ausländer, die in Neuseeland studierten oder arbeiteten. Auf Flüssen und Kanälen wurden Blüten ins Wasser gestreut. Glocken läuteten 185 mal, um an die Opfer zu erinnern. Auf dem inzwischen aufgeräumten Gelände ...